Concrete Design Competition 2015/16 METAMORPHOSIS entschieden

Erneut hat der Concrete Design Competition viele spannende Ideen zum Bauen mit Beton hervorgebracht. 105 Studierende von 37 deutschen Hochschulen reichten ihre Arbeiten zum diesjährigen Thema METAMORPHOSIS  ein, das zur Auseinandersetzung mit den veränderbaren Eigenschaften und Herstellungsverfahren von Beton, mit der Handlungsfähigkeit seines gestalterischen Ausdrucks und seiner Formbarkeit aufgerufen hatte. Die Anwendungsmöglichkeiten des Baustoffs in neuen oder bestehenden Strukturen sollten erforscht und in überzeugenden Entwurfskonzepten genutzt werden. Die nun ausgezeichneten Projekte zeigen die große Bandbreite des Wettbewerbs, der in Deutschland jährlich durch das InformationsZentrum Beton ausgelobt wird. 

Die interdisziplinär besetzte Jury mit Christiane Bohlmann (HeidelbergCement), Prof. Uta Graff (Technische Universität München), Prof. Rainer Gumpp (Bauhaus-Universität Weimar), Prof. Heike Klussmann (Universität Kassel), Luise Rellensmann (BauNetz), Prof. Alexander Schwarz (Universität Stuttgart) und Ulrich Nolting (InformationsZentrum Beton) kürte drei Gewinner-Teams, die neben einem Preisgeld von jeweils 500 Euro eine Einladung zur internationalen Masterclass mit den Preisträgern aller am Wettbewerb beteiligten Länder im September 2016 in Berlin erhalten. 

Einen der gleichrangigen Preise erhielt Virginia Clasen von der Hochschule Düsseldorf für ihren außergewöhnlichen, atmosphärisch beeindruckenden Entwurf „Red Sands Project - a new neighborhood in the ocean“, der durch einen archaisch wirkenden, 1,5km langen Betondamm eine verlassene militärische Seefestung in ein Forschungszentrum für Astronomie und Meeresenergie transformiert. Ebenfalls durch eine gelungene Umnutzung – die Verwandlung eines Hochbunkers mit 2m dicken Betonwänden in ein Wohngebäude – setzten die Preisträger Burak Ugurlu und Josef Elazzabi von der Bergischen Universität Wuppertal das Wettbewerbsthema „Metamorphosis“ um. Ein Team von der Hochschule Trier überzeugte die Jury mit “Sun Sails“, einem modularen Verschattungssystem mit 2,5cm dünnen, geschosshohen Sonnensegeln aus Textilbeton, das auf gestalterisch gelungene Weise die Einsatzmöglichkeiten des Baustoffs für filigrane Fassadenteile erprobt.

Drei Anerkennungen, die ebenfalls mit jeweils 500 Euro Preisgeld verbunden sind, gingen an Lukasz Rubnikowicz von der RWTH Aachen für seinen Entwurf eines neuen Bahnhofs in Stettin, an Elisabeth Pabst und Paul Jäger von der HTWK Leipzig für ihr Projekt „Vom Trümmerberg zum Denkmal“ und an Alexandr Kulikov von der TU München für „Chrushchevka 2.0“, eine Umbaustrategie für russische Plattenbauten.

Außerdem vergab die Jury 10 Büchergutscheine im Gesamtwert von 1000 Euro an Studierende der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur, der Hochschule Darmstadt, der Hochschule Karlsruhe, der HTWK Leipzig, der Universität Stuttgart, der Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und der Technischen Universität Berlin. 

Zu den ausgezeichneten Projekten

Ausblick:
Der Concrete Design Competition wird auch im kommenden Studienjahr 2016/17 wieder ausgelobt. Thema, Termine und Teilnahmebedingungen werden vor Beginn des Wintersemesters hier veröffentlicht.

Preisträger 2015/16

Preisträger

Die Jury vergab insgesamt drei Preise, drei Anerkennungen und 10 Büchergutscheine beim Concrete Design Competition 2015/16.

Mehr zu den prämierten Projekten

Jury 2015/16

Jury

Über die Vergabe der Preise entschied eine siebenköpfige, interdisziplinär besetzte Jury

Mehr über die Jurymitglieder

Thema 2015/16

Thema 2015/16

Das Thema des Concrete Design Competition 2015/16 war METAMORPHOSIS

Mehr

Zum Wettbewerb 2014/15

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