Juli 2018

Concrete Design Competition 2017/18 entschieden 

Rekordbeteiligung und vier Preise beim Studentenwettbewerb zum Thema Beton

Rekordbeteiligung beim Concrete Design Competition: In diesem Jahr haben knapp 150 Studierende von 40 deutschen Hochschulen am Wettbewerb zum Baustoff Beton teilgenommen. Insgesamt wurden über 100 Arbeiten zum Thema TACTILITY eingereicht – so viele wie noch nie seit Beginn der Auslobungen 2003. Nun vergab die Jury vier Preise und drei Anerkennungen an Studierende aus Berlin, München, Darmstadt und Halle.
Neben der hohen Beteiligung war besonders auch das thematische Spektrum der Beiträge bemerkenswert: „Studierende der Fachrichtungen Architektur, Innenarchitektur, Stadtplanung, Bauingenieurwesen, Produktdesign, Kunst, Bildhauerei und Modedesign haben sich für den diesjährigen Wettbewerb mit den gestalterischen Möglichkeiten von Beton auseinandergesetzt“, so Ulrich Nolting vom InformationsZentrum Beton, welches den Concrete Design Competition in Deutschland jährlich auslobt. „Die Vielfalt und Qualität der eingereichten Arbeiten ist inspirierend und zeigt die stetige Weiterentwicklung des Baustoffs.“
Die Beiträge wurden bewertet von einer unabhängigen, interdisziplinär besetzten Jury mit Christiane Bohlmann (HeidelbergCement), Prof. Arndt Goldack (Bergische Universität Wuppertal), Ulrike Kunkel (db deutsche bauzeitung), Prof. Oda Pälmke (TU Kaiserlautern), Prof. Johannes Schilling (münster school of architecture), Prof. Eduard Schmutz (Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart) und Ulrich Nolting (InformationsZentrum Beton). Die Jury kürte vier Gewinner-Teams, die nun zur internationalen Concrete Design Masterclass mit den Preisträgern aller am Wettbewerb beteiligten Länder im September 2018 in Brüssel eingeladen werden.

Einen der gleichrangigen Preise erhielt Hanna Albrecht von der TU München für ihren Entwurf eines integrativen Wohnprojekts für blinde und sehbehinderte Menschen. Auf Grundlage von Materialstudien mit Beton gestaltete sie Räume, Oberflächen und Details, die mit dem Tastsinn wahrgenommen werden können und die taktilen Qualitäten des Materials eindrucksvoll hervorheben.
Leon Steffani und Florian Gick von der UdK Berlin überzeugten die Jury mit ihrem schlichten, einprägsamen Entwurf einer 24-Stunden-Bibliothek inmitten eines rauen Berliner Industriegebiets. Als Neuinterpretation des Shed-Dachs erinnert das weit gespannte, skulpturale Hallentragwerk aus vorgefertigten Betonelementen an klassische Industriearchitekturen und schafft gleichzeitig fast museal anmutende Räume.
In einem kleineren Maßstab setzten Maja Tokarski und Nadim El Khorazaty von der TU Darmstadt das Wettbewerbsthema „Tactility“ um: Mit „Florid concrete“ entwickelten sie eine so einfache wie raffinierte textile Schalung für ein seriell einsetzbares Beton-Fassadenmodul mit komplexer, dreidimensional verflochtener Ornamentik. Die textile Haptik seiner Oberflächen lässt den Beton weich und stofflich, fast wie ein Polster erscheinen.
Ein weiterer Preis ging an Anja Eilert von der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, die in der Studienrichtung Textildesign durch experimentelle Materialstudien neuartige Kombinationen von Beton und weiteren Werkstoffen wie Metallgeweben und Papier entwickelte. Diese heben die bekannten Charakteristika des Betons auf und lassen seine Schwere, Festigkeit und Massivität aufgehen in fragilen, feinen und transparenten „textilen“ Objekten.

Drei Anerkennungen gingen an Mirco Wieneke von der TU Berlin für seinen Entwurf einer Kunstbibliothek in Zürich, an Jan Denis Schweizer und Sebastian Haberl von der TU München für ihre Arbeit „Kino“ sowie an Eunyoung Cho von der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle für „Hush Up“, die Gestaltung einer faszinierenden kleinen „Geheimdose“ aus Beton und Porzellan. Darüber hinaus vergab die Jury 10 Büchergutscheine an Studierende der Bauhaus-Universität Weimar, der HTWK Leipzig, der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg, der Akademie der Bildenden Künste München, der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, der RWTH Aachen, der Hochschule Düsseldorf, der TU Darmstadt, der TU
Braunschweig und des Karlsruher Instituts für Technologie.

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September 2017

Concrete Design Competition 2016/17 entschieden 

Arbeiten zum Thema "SURFACE" prämiert

Der Concrete Design Competition 2016/17 zum Thema SURFACE ist entschieden. In der 10. Runde des Studentenwettbewerbs zum Baustoff Beton hat die Jury drei Preise und drei Anerkennungen vergeben, die nach München, Dortmund, Karlsruhe und Berlin gingen. Die siegreichen Projekte setzten sich in einer Konkurrenz mit knapp 50 Einreichungen von Studierenden von 26 deutschen Hochschulen durch. „Und erneut waren die Bandbreite und auch die Qualität der Projekte sehr groß“, so Ulrich Nolting vom InformationsZentrum Beton, welches den Wettbewerb in Deutschland jährlich auslobt. „Es tut sich viel in der Weiterentwicklung von Beton und es ist auch in diesem Jahr wieder spannend zu sehen, wie offen die Studierenden mit den gestalterischen Möglichkeiten des Baustoffs umgehen, ihn untersuchen, nutzen und herausfordern.“

Die unabhängige Jury war interdisziplinär besetzt mit Prof. Mark Braun (Hochschule der Bildenden Künste Saar), Prof. Heike Hanada (FH Potsdam - Potsdam School of Architecture), Frank Kaltenbach (Redaktion DETAIL / Akademie der Bildenden Künste München), Prof. Harald Kloft (Technischen Universität Braunschweig), Prof. Ralf Pasel (Technische Universität Berlin) und Ulrich Nolting (InformationsZentrum Beton). Die Jury kürte drei Gewinner-Teams, die nun zu einer Architekturreise nach Lissabon und Porto eingeladen werden.

Einen der gleichrangigen Preise erhielten Carolin Blaim und Sandra Panzer von der TU München für ihren Entwurf eines in die Natur eingebetteten Werkstattgebäudes für eine Drechslerei im Berchtesgadener Land, der durch rostrot färbende Eisenoxidpigmente im Beton auf poetische Weise die Oberfläche und Alterung des Materials inszeniert. Mit einem außergewöhnlichen Umbau setzte auch Philipp Staab vom Karlsruher Institut für Technologie das Wettbewerbsthema „Surface“ um: Für das neue Schaulager des Südwestdeutschen Archivs für Architektur und Ingenieurbau SAAI implantierte er in einen historischen Gebäudekomplex auf dem Hochschulcampus drei neue Baukörper mit steil aufragenden Dächern, bei denen der Baustoff Beton durch glänzend polierte Oberflächen eine leichte, fast immaterielle Erscheinung bekommt. Ein weiterer Preis ging an Isabell Ruschmeier, Carina Hartmann und Lisa-Kathrin Frede von der TU Dortmund, die als interdisziplinäres Entwurfsteam der Studienfächer Architektur und Konstruktiver Ingenieurbau zum Wettbewerb angetreten waren. Sie entwickelten eine filigrane Konstruktion aus Textilbeton als seriell produzierbaren Witterungsschutz, der - Tragwerk und Hülle zugleich - die Leichtigkeit des Materials fast papierähnlich inszeniert.

Drei Anerkennungen gingen an Maxie Schneider von der UdK Berlin für ihre experimentelle Arbeit „Pneu & Schale“, an Yannick Pickhard von der FH Dortmund für seinen Entwurf einer Synagoge auf der fiktiven „Piazza d’ltalia“ von Giorgio de Chirico sowie an Gintare Gajauskaite und David Rosenthal von der TU München für ein Werkstattgebäude aus Dämmbeton. Darüber hinaus vergab die Jury sechs Büchergutscheine an Studierende der TU Kaiserslautern, der Universität Stuttgart und der Hafen City Universität Hamburg.

Der Wettbewerb wird für das kommende Wintersemester 2017/18 erneut ausgelobt. Mit dem Thema TACTILITY werden Ideen und Entwürfe gesucht, welche die Haptik des Materials, die „Begreifbarkeit“ von Betonoberflächen und -formen als zentrale Gestaltqualität eines Gebäudes oder Objekts in den Fokus stellen.

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August 2016

Gewinner des Concrete Design Competition 2015/16 stehen fest  

Projekte zum Thema "Metamorphosis" ausgezeichnet

Erneut hat der Concrete Design Competition viele spannende Ideen zum Bauen mit Beton hervorgebracht. 105 Studierende von 37 deutschen Hochschulen reichten ihre Arbeiten zum diesjährigen Wettbewerbsthema METAMORPHOSIS ein. „Die große Bandbreite der Ergebnisse zeigt eindrücklich, was alles mit Beton möglich ist. Während einige Teilnehmer an zentimeterdünnen Fassadenteilen getüftelt haben, entwarfen andere riesige Offshore-Bauten oder gestalteten massive Bunker um. Auch aus dem Bereich Produktdesign waren wieder zahlreiche elegante Objekte und Lösungen dabei“, resümiert Ulrich Nolting vom InformationsZentrum Beton, das den Wettbewerb in Deutschland jährlich auslobt.

Die interdisziplinär besetzte Jury mit Christiane Bohlmann (HeidelbergCement), Prof. Uta Graff (Technische Universität München), Prof. Rainer Gumpp (Bauhaus-Universität Weimar), Prof. Heike Klussmann (Universität Kassel), Luise Rellensmann (Architekturjournalistin), Prof. Alexander Schwarz (Universität Stuttgart) und Ulrich Nolting (InformationsZentrum Beton) kürte drei Gewinner-Teams, die nun zur internationalen Masterclass mit den Preisträgern aller am Wettbewerb beteiligten Länder im September 2016 in Berlin eingeladen werden.

1,5km lang, 2m dick, 2,5cm dünn – Beton in allen Dimensionen

Einen der gleichrangigen Preise erhielt Virginia Clasen von der Hochschule Düsseldorf für ihren außergewöhnlichen, atmosphärisch beeindruckenden Entwurf „Red Sands Project - a new neighborhood in the ocean“, der durch einen archaisch wirkenden, 1,5km langen Betondamm eine verlassene militärische Seefestung in ein Forschungszentrum für Astronomie und Meeresenergie transformiert. Ebenfalls durch eine gelungene Umnutzung – die Verwandlung eines Hochbunkers mit 2m dicken Betonwänden in ein Wohngebäude – setzten die Preisträger Burak Ugurlu und Josef Elazzabi von der Bergischen Universität Wuppertal das Wettbewerbsthema „Metamorphosis“ um. Ein Team von der Hochschule Trier überzeugte die Jury mit “Sun Salis“, einem modularen Verschattungssystem mit 2,5cm dünnen, geschosshohen Sonnensegeln aus Textilbeton, das auf gestalterisch gelungene Weise die Einsatzmöglichkeiten des Baustoffs für filigrane Fassadenteile erprobt.

Drei Anerkennungen gingen an Lukas Rubnikowicz von der RWTH Aachen für seinen Entwurf eines neuen Bahnhofs in Stettin, an Elisabeth Pabst und Paul Jäger von der HTWK Leipzig für ihr Projekt „Vom Trümmerberg zum Denkmal“ und an Alexandr Kulikov von der TU München für „Chrushchevka 2.0“, eine Umbaustrategie für russische Plattenbauten. Darüber hinaus vergab die Jury 10 Büchergutscheine an Studierende der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, der Demolier Schule für Architektur und Innenarchitektur, der Hochschule Darmstadt, der Hochschule Karlsruhe, der HTWK Leipzig, der Universität Stuttgart, der Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und der Technischen Universität Berlin.

Der Wettbewerb wird für das kommende Studienjahr 2016/17 erneut ausgelobt. Nachdem das nun abgeschlossene Thema METAMORPHOSIS die sich wandelnden Materialeigenschaften von Beton und seine Anwendung in neuen oder bestehenden Strukturen behandelt hat, geht es im nächsten Jahr mit dem Thema SURFACE um die Gestaltung von Betonoberflächen und ihre Bedeutung als Gesicht eines Gebäudes oder Objekts.

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15.06.2015

Concrete Design Competition 2014/15 entschieden 

Projekte zum Thema "Structure" ausgezeichnet

Der diesjährige Concrete Design Competition ist entschieden. 135 Studierende von 33 deutschen Hochschulen reichten ihre Arbeiten zum Thema „Structure“ ein. „Damit waren so viele Hochschulen wie noch nie am Wettbewerb beteiligt. Und erneut waren die Bandbreite und auch die Qualität der Projekte sehr groß.“, so Torsten Förster vom InformationsZentrum Beton, welches den Wettbewerb in Deutschland auslobt. Die interdisziplinär besetzte Jury mit Prof. Volker Albus (Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe), Prof. Matthias Graf von Ballestrem (Technische Universität Berlin), Christiane Bohlmann (HeidelbergCement), Prof. Bettina Götz (Universität der Künste Berlin), Prof. Dr. Alexander Gutzmer (Magazin Baumeister), Jun.-Prof. Dr. Christian Kohlmeyer (Technische Universität Kaiserslautern) kürte drei Gewinner-Teams, die zu einer gemeinsamen Reise zur Internationalen Architekturbiennale 2016 in Venedig eingeladen werden:

Ursula Hardt und Ines Czarnecki von der Fachhochschule Münster erhielten einen der Preise für ihr Projekt „Inopinata“, welches mit einem variantenreich einsetzbaren Fügungsprinzip durch die Schichtung von vorgefertigten Stäben aus Textilbeton eine spannende räumliche Struktur schafft. Valentina Balitskaya von der Fachhochschule Düsseldorf war mit ihrem Entwurf für eine künstliche Insel auf Basis einer Beton-Gitter-Struktur als begehbare Meereslandschaft erfolgreich. An der Hochschule Ostwestfalen-Lippe entwickelte Jens Renneke ein textiles Schalungssystem für dreidimensionale Betonknotenpunkte, das das Potential einer materialeffizienten und zukunftsfähigen neuen Lösung für die Herstellung freigeformter Betonbauteile besitzt.

Drei weitere Teams wurden durch die Jury mit Anerkennungen bedacht: Katharina Laekamp, Sofia Ceylan und Leonie Otten von der Technischen Universität Berlin für ihr Projekt „Gedächtnis der Arktis“, Swaantje Olescher von der Hochschule Ostwestfalen-Lippe für den Entwurf eines Stuhls mit einer Sitzschale aus einem neuartigen, betonähnlichen Sandwichmaterial sowie Gizem Yazar und Felix Thoms von der Technischen Universität Berlin für ihre Arbeit „Inner Sport“ - eine als urbane Sportlandschaft konzipierte Raumstruktur mit spannungsreichen wechselseitigen Bezügen und Lichtstimmungen. Die drei Anerkennungen sind jeweils mit einem Preisgeld in Höhe von 700 Euro verbunden.

Zusätzlich vergab die Jury noch 8 Büchergutscheine an Studierende folgender Hochschulen: Hochschule für Gestaltung Offenbach, Fachhochschule Münster, Technische Universität München, Technische Universität Berlin, Universität Stuttgart, Technische Universität Darmstadt, Fachhochschule Düsseldorf und Bergische Universität Wuppertal.

Der Wettbewerb wird für das kommende Studienjahr erneut ausgelobt. Dabei geht es dann um das Thema „Metamorphosis“. „Nachdem sich der Wettbewerb 2014/15 mit Strukturen im Sinne von Räumen und Tragwerken, aber auch Mikrostrukturen oder Oberflächen von Beton beschäftigt hat, geht es beim Thema „Metamorphosis“ um die sich wandelnden Materialeigenschaften von Beton und seine Anwendung in neuen oder bestehenden Strukturen“, so Förster vom InformationsZentrum Beton.

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16.06.2014

Concrete Design Competition 2013/14 entschieden 

Arbeiten zum Thema "Elegance – Exploring Intelligent Solutions" prämiert

Der diesjährige Concrete Design Competition in Deutschland ist entschieden. Mehr als 140 Studierende von 27 deutschen Hochschulen reichten ihre Arbeiten zum Thema „Elegance – Exploring Intelligent Solutions“ ein. „Damit haben wir so viele Einsendungen wir noch nie erhalten. Und erneut war das Spektrum der Projekte - aber auch die Qualität der Arbeiten - sehr groß.“, so Torsten Förster vom InformationsZentrum Beton, welches den Wettbewerb in Deutschland auslobt. Die interdisziplinäre Jury mit Michaela Boguhn (Baunetz Wissen), Christiane Bohlmann (HeidelbergCement), Prof. Dr. Stephan Engelsmann (Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart), Prof. Martin Fröhlich (EPF Lausanne) und Prof. Christine Remensperger (FH Dortmund) kürte im Deutschen Architekturzentrum DAZ die Gewinner für Deutschland. Nachdem die Juryentscheidungen auch in den anderen teilnehmenden europäischen Ländern gefallen sind, steht damit fest, wer an der einwöchigen internationalen Concrete Design Masterclass im August 2014 in Dublin teilnehmen wird. 

Aus Deutschland werden insgesamt drei Teams nach Dublin reisen: Sarah Behrens, Milan Groß und Simon Treml von der Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart erhielten einen der Preise für ihr Projekt „Sinus“, welches die Themen Material- und Ressourceneffizienz, intelligente und ökonomische Konstruktionen mit einem überzeugenden Design verbindet. Gonzalo Lizama, Lukas Specks und Onur Oezdemir von der Technischen Universität Berlin waren mit ihrem Entwurf für die Sicherung und neue Nutzung einer Schlossruine erfolgreich. Dieser verbindet kulturhistorisches Erbe und Regionalentwicklung, traditionelle Formen und Konstruktion mit innovativen Hightech-Materialien zu einem Statement, wie Bauen im denkmalgeschützten Bestand fortgeschrieben werden sollte. An der Hochschule Trier entwickelten Michael Wagner und Pol Firmenich ihr Projekt für eine neue Fußgänger- und Radfahrerbrücke über die Mosel, die mit bestechender Einfachheit und Eleganz Form, Konstruktion und Material zu einer gelungenen Einheit bringt. Neben der Einladung zur internationalen Concrete Design Masterclass ist mit dem Preis jeweils ein Preisgeld in Höhe von 800 Euro verbunden.

Zwei weitere Teams wurden durch die Jury mit Anerkennungen bedacht: Sarah Klohn und Solveig Hoffmann von der Technischen Universität Berlin mit dem Projekt „MONO-LITHIC-SPACE“ sowie Marev Nedelchov von der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart für eine Arbeit, die sich mit den konstruktiven Herausforderungen des Einsatzes unterschiedlicher Betonarten im Bereich der Vorfertigung beschäftigt. Projektidee dabei ist die neuartige Kombination eines Normalbeton-Fertigteiltragwerks mit Dämmbeton-Fertigteilen für die Fassade. Die beiden ausgesprochenen Anerkennungen sind jeweils mit einem Preisgeld in Höhe von 400 Euro verbunden.

Zusätzlich vergab die Jury noch 9 Büchergutscheine an Studierende folgender Hochschulen: Westsächsische Hochschule Zwickau, Universität Kassel, Technische Universität Braunschweig, Bauhaus-Universität Weimar, Hochschule der Bildenden Künste Braunschweig, Karlsruher Institut für Technologie, Technische Universität München, Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig sowie Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. 

Der Wettbewerb wird für das kommende Wintersemester in Deutschland erneut ausgelobt. Dabei geht es dann um das Thema „Structure“ „Nachdem sich der Wettbewerb 2013/2014 mit der Frage nach der Eleganz architektonischer Lösungen beschäftigt hat, geht es beim Thema „Structure“ darum, Zusammenhänge zu entdecken. Gemeint sind Strukturen im Sinne von Räumen und Tragwerken, aber auch Mikrostrukturen oder Oberflächen von Beton.“ so Förster, Geschäftsführer des InformationsZentrums Beton. Einsendungen für die nächste Runde des Wettbewerbs sind bis zum 31. März 2015 möglich. 

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17.06.2013

Concrete Design Competition 2012/2013 

Arbeiten zum Thema "next:housing" prämiert

Die Entscheidung ist gefallen, die Sieger des Concrete Design Competition 2012/2013 stehen fest. Im Deutschen Architekturzentrum DAZ in Berlin wurden jetzt die deutschen Preisträger des internationalen Studentenwettbewerbs zum Baustoff Beton ausgewählt. 120 Studierende aus 28 Hochschulen hatten sich an der Ausschreibung der Zement- und Betonindustrie beteiligt und insgesamt 67 Beiträge rund um das diesjährige Thema "next:housing" eingereicht. 

In der aktuellen Runde des seit 2003 regelmäßig ausgelobten Wettbewerbs waren die Studenten aufgerufen, ihre Ideen zum Thema "next:housing" zu präsentieren. Dazu Torsten Förster, Geschäftsführer des InformationsZentrums Beton, welches den Wettbewerb in Deutschland auslobt. "Es ging bei dem Wettbewerb darum, wie sich das Wohnen in der Zukunft darstellen wird, ob es dabei Veränderungen gibt und natürlich auch um das Nachdenken darüber, inwieweit das Wohnen einen Beitrag zur Schonung des natürlichen Ressourcen leisten kann." So sandten die Teilnehmer neben ganz konkret umsetzbaren Entwürfen auch eine Vielzahl visionärer Arbeiten bis hin zu Hochhäusern und Quartierslösungen ein. 

Für die Entscheidungsfindung berücksichtigte die Jury schließlich neben der Interpretation des Wettbewerbsthemas und der Neuartigkeit der Ideen auch die Umsetzung und Ausarbeitung der Projektentwürfe. Als 1. Preisträger wurde das Projekt von Andres Alexander und Christian Weisen von der Technischen Universität Kaiserslautern ausgezeichnet. Die Sieger dürfen sich jetzt über eine viertägige Architekturreise nach Bilbao freuen.  

Drei weitere Teams wurden als gleichrangige Preisträger gekürt: Marc Schommer, Technische Universität Kaiserslautern, Katharina Honkomp und Marieke Behne, HafenCity Universität Hamburg sowie Michael Schürmann und Alexander Berianidze, msa (münster school of architecture) erhalten jeweils ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro. Darüber hinaus zeichnete die Jury acht weitere Studenten mit einer besonderen Anerkennung aus. 

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31.05.2012

Sieger des Concrete Design Competition 2012 stehen fest

Ausgezeichnete Ideen aus Beton

Im Deutschen Architekturzentrum DAZ in Berlin hat die Jury jetzt die deutschen Preisträger des internationalen Studentenwettbewerbs zum Baustoff Beton ausgewählt. Projekte von Studierenden der Technischen Universität Berlin und der Fachhochschule Köln wurden als Preisträger gekürt. Anerkennungen gingen nach Köln, Leipzig und Konstanz. 

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01.09.2011

Bauen, Beton und Energie 

Internationaler Wettbewerb für Studierende zum Baustoff Beton ausgelobt  

Der Beitrag des Bauens für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft und unseres Lebens ist immens. Energie ist ein dominierendes Thema in der architektonischen Debatte des nachhaltigen Bauens geworden. Dort spielt es gemeinsam mit Fragen der Dauerhaftigkeit, des Recyclings und der Reduktion von CO2-Emissionen eine herausragende Rolle. Wenn die europäischen Zement- und Betonindustrien jetzt ihren Wettbewerb für Studierende zum Baustoff Beton unter dieses Thema stellen, dann ist das auch mit dem Ziel verbunden, das Spektrum und die Positionen der aktuellen Diskussionen zu diesen Themen zu bereichern.

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30.08.2010

Studentenwettbewerb - Masterclass in Istanbul

Vom 22.-28.8. fand in Istanbul unter Leitung des Schweizer Architekten Valerio Olgiati die Concrete Design Master Class statt. Rund 30 Studierende aus verschiedenen europäischen Ländern nahmen teil.  Darunter auch sechs deutsche Studierende der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, der Universität Kassel, der Technischen Universität Berlin und der Bauhaus-Universität Weimar. Als deutsche Preisträger des 4. Concrete DesignCompetition 2009/2010 hatten sie sich für die Teilnahme qualifiziert.

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1.12.2009

4. Concrete Design Competition 2009 / 2010

Internationale Auftaktveranstaltung in Brüssel

Seit September läuft der 4. Zyklus des Concrete Design Competition 2009/2010 für Studierende. Im Palais des Beaux Arts in Brüssel fand dazu Ende November eine Auftaktveranstaltung des belgischen Auslobers statt, bei der Inhalte und Ziele des internationalen Studentenwettbewerbes erläutert wurden. Unter dem Thema „MONOLITHIC - exploring versatility“ geht es darum, vielfältige Lösungen von massiven räumlich-architektonischen Objekten, Strukturen und Systemen auszuloten. Als internationaler Kurator zeichnet der Schweizer Architekt Valerio Olgiati nicht nur verantwortlich für die Themensetzung des Wettbewerbes. Er wird auch die Concrete Design Masterclass leiten, die im August 2010 in Istanbul stattfinden wird und zu der alle nationalen Preisträger eingeladen werden. 

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29.04.2009

4. Concrete Design Competition vor dem Start Ausstellung zumVorjahreswettbewerb in Berlin

Alle zwei Jahre schreibt die Zement- und Betonindustrie mit dem Concrete Design Competition einen internationalen Studenten-Wettbewerb für kreatives und innovatives Gestalten mit Beton aus. Im Wintersemester 2007/2008 arbeiteten Studenten europaweit Ideen zum „Hybriden“ aus und entwickelten visionäre Ideen und Anwendungen für den Baustoff Beton.
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Im Zyklus 2009 / 2010 soll das Thema „MONOLITHIC“ bearbeitet werden. Als Kurator konnte der Schweizer Architekt Valerio Olgiati gewonnen werden. Er wird auch die einwöchige Masterclass leiten, die den Wettbewerb traditionell abschließt und dieses Mal im August 2010 in Istanbul stattfinden wird. Zusätzlich wird ein Preisgeld von 4.000 Euro ausgeschrieben. Beteiligen können sich Studierende, die im Wintersemester 2009/2010 immatrikuliert sind.

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30. 09. 2008

Internationaler Workshop zum Bauen mit Beton

Abschluß des 3. Concrete Design Competition 2007/2008

Fast 40 Studierende aus ganz Europa trafen sich im belgischen Antwerpen im Spätsommer zur Concrete Design Masterclass. Qualifiziert dazu hatten sie sich durch die erfolgreiche Teilnahme an den jeweiligen nationalen Wettbewerbsrunden des 3. Concrete Design Competition 2007/2008. Ausgelobt wird dieser Wettbewerb für Studierende der Architektur und verwandter Disziplinen alle zwei Jahre durch die europäische Zement- und Betonindustrie. Aus Deutschland nahmen vier Teams teil: Benedikt Krienen und Gereon Töpper sowie Juliane Greb und Yü Chen (alle RWTH Aachen), Barbara Graßl, (TU München) sowie Felix Wurst (Leibniz Universität Hannover) hatten Arbeiten eingereicht, die die deutsche Jury unter Vorsitz von Hilde Léon (Léon Wohlhage Wernik Architekten, Berlin) überzeugten.

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09. 06. 2008

3. Concrete Design Competition 2007/2008

Nationale Preisträger gekürt

Die deutschen Preisträger des internationalen Studentenwettbewerbs zum Baustoff Beton stehen fest. Im Deutschen Architekturzentrum DAZ in Berlin wählte die Jury für Deutschland jetzt vier Projekte aus 76 Wettbewerbsbeiträgen aus. Zwei weitere Arbeiten erhielten Anerkennungen. Insgesamt haben sich über 100 Studierende von 32 Hochschulen an dem Wettbewerb beteiligt.

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07.02.2008

Arbeiten für den internationalen Studenten-Wettbewerb zum Gestalten mit Beton können noch eingereicht werden

Noch bis zum 31. März 2008 können Studierende Projekte für den Concrete Design Competition 2007/2008 einreichen.

Die Jury für die in Deutschland eingereichten Arbeiten tagt am 25. April in Berlin. Hilde Léon (Leibnitz Universität Hannover / Léon Wohlhage Wernik Architekten), Stephan Engelsmann (Staatliche Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart / Engelsmann Peters Beratende Ingenieure), Philipp Oswalt (Universität Kassel / „shrinking cities“) und Meinrad Morger (Morger + Dettli Architekten, Basel) werden die drei nationalen Sieger oder Siegerteams für Deutschland ermitteln. Diese erhalten das Preisgeld von bis zu 4.000 EUR und werden zur „International Concrete Design Master Class“ nach Antwerpen eingeladen....

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15.11.2007

Concrete Design Competition 2007/2008

Seit September läuft der 3. Zyklus des Concrete Design Competition 2007/2008 für Studierende. Zum Auftakt hat Juan Herreros als internationaler Kurator in Brüssel Inhalte und Ziele des Studentenwettbewerbs erläutert, den die Zement- und Betonindustrie verschiedener europäischer Länder ausgelobt hat....

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10.08.2007

Ideen-Wettbewerb zum Thema Beton

Concrete Design Competition startet im Wintersemester.

Beton ist angesagt. Kaum ein anderes Material ist so facettenreich und vielfältig. Es vergeht keine Woche, an dem nicht der Bau eines neuen, spektakulären Sichtbetonbauwerks durch die Medien tickert. Doch die Berichterstattungen über die Möglichkeiten des Baustoffs machen nicht am Rande der Baugrube halt: Polylux berichtet, dass sich Designfans derzeit am liebsten mit Beton umgeben, DIE WELT bringt einen achtseitigen Sonderbericht über die facettenreichen Gesichter des Baustoffs und bei spiegel-online findet sich eine Reportage über eine Studenten-Regatta mit Kanus aus Beton.

Seitens der Herstellerindustrien ist in den letzten Jahren verstärkt die Entwicklung neuer Produkte und Verfahren vorangetrieben worden, die Architekten, Bauingenieure und Künstler in ihren Arbeiten genutzt haben. In der Tat sind heute Gebäudekonstruktionen, Oberflächen und Strukturen möglich, die lange Zeit als nicht realisierbar galten.

Damit dies auch in Zukunft so bleibt, startet die Zement- und Betonindustrie im Wintersemester den internationalen Studentenwettbewerb „Concrete Design Competition 2007/2008“. Der Wettbewerb wird bereits zum dritten Mal durchgeführt und richtet sich vor allem an Studierende der Fachrichtungen Architektur und Design.

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Beton. Für große Ideen.

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der deutschen Zement- und Betonindustrie

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