07.02.2008

Arbeiten für den internationalen Studenten-Wettbewerb zum Gestalten mit Beton können noch eingereicht werden

Bild aus der Arbeit „Concrete Potentials“ von Gergana Stavrera und Matthieu Götz, Universität Kassel – Sieger Deutschland des 2. Concrete Design Competition 2006/2007;

Noch bis zum 31. März 2008 können Studierende Projekte für den Concrete Design Competition 2007/2008 einreichen. Innovative Entwürfe und spannende Anwendungen rund um den Baustoff Beton sind gefragt. Erwartet werden strukturell innovative und räumlich experimentelle Konzepte und Projekte, die alle Sinne ansprechen und zu bereichernden Erfahrungen ihrer Nutzer führen können. Das Spektrum möglicher Beiträge ist weit gefasst: Es reicht von Objekten, Möbeln, Gebäudeentwürfen aller Art und architektonischen Details bis hin zu stadt- und landschaftsplanerischen Projekten. Zugelassen sind alle Arbeiten, die innerhalb des Wintersemesters 2007/2008 entwickelt wurden.

Master Class im Kunst- und Kulturzentrum „deSingel“ in Antwerpen

Die Jury für die in Deutschland eingereichten Arbeiten tagt am 25. April in Berlin. Hilde Léon (Leibnitz Universität Hannover / Léon Wohlhage Wernik Architekten), Stephan Engelsmann (Staatliche Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart / Engelsmann Peters Beratende Ingenieure), Philipp Oswalt (Universität Kassel / „shrinking cities“) und Meinrad Morger (Morger + Dettli Architekten, Basel) werden die drei nationalen Sieger oder Siegerteams für Deutschland ermitteln. Diese erhalten das Preisgeld von bis zu 4.000 EUR und werden gemeinsam mit den Preisträgern aus den Ländern Belgien, Irland, Italien, Niederlande, Norwegen, Schweden, Spanien und Türkei zur „International Concrete Design Master Class“ eingeladen.

Für den durch den Kurator des Wettbewerbs, Juan Herreros (Ábalos & Herreros Architects, Madrid), geleiteten sechstägigen Workshop steht nun der genaue Ort im belgischen Antwerpen fest. Nachdem die Workshops der zurückliegenden Wettbewerbsrunden im Berlage Institut in Rotterdam (2004) und dem Bauhaus in Dessau (2006) durchgeführt wurden, ist für den Zyklus 2007/2008 das Internationale Kunst- und Kulturzentrum „deSingel“ (www.desingel.be) ausgewählt worden. Dieser 1960 durch den Antwerpener Architekt Léon Stynen entworfene Gebäudekomplex ist selbst eine Ikone der Betonarchitektur des 20. Jahrhunderts. Die elegante Betonstruktur in einer freien Formgebung greift Elemente der Architektursprache Le Corbusiers auf und strahlt eine besondere zeitlose architektonische Qualität aus. „deSingel“ ist ein Ort, an dem die in den Gebäuden stattfindenden Interaktionen zwischen den verschiedenen künstlerischen Disziplinen - Architektur, Musik, Theater und Tanz - programmatischer Teil des Gebäudekonzeptes sind. Internationale Künstler aller Disziplinen können hier ihre Arbeit unter optimalen Bedingungen präsentieren. 

Die Ateliers, Studios und Vortragsräume des internationalen Kunst- und Kulturzentrums am Rande der Innenstadt Antwerpens bilden einen idealen Rahmen für die Concrete Design Master Class. Der großzügige Gebäudekomplex lässt eine konzentrierte Campus-Atmosphäre für die internationalen Teilnehmer erwarten. Ziel des Workshops ist es, anhand konkreter Entwurfsaufgaben das Wettbewerbsthema vertieft zu bearbeiten. Dabei wird die  „klassische“ Entwurfsarbeit durch die praktische Umsetzung der Ideen in Form von Modellen, Detailproben und Materialversuchen ergänzt. Das Material Beton mit seinen nahezu unerschöpflichen gestalterischen Möglichkeiten steht im Mittelpunkt der Arbeit. Neben Kurator und Architekt Juan Herreros stehen internationale Fachexperten verschiedener Disziplinen als Ansprechpartner für die Teilnehmer zur Verfügung.

Die Ergebnisse des Wettbewerbes und der Master Class werden im „Concrete Design Book“ dokumentiert und veröffentlicht.  '

Bilder:

Bild aus der Entwurfsreihe für ein multi-ethnisches Kulturzentrum in Turin von Annalisa Torta, Faculty of Architecture Politecnico, Turin, ausgezeichnet mit dem zweiten Preis des italienischen Wettbewerbs im Rahmen des 2. Concrete Design Competition 2006/2007; (BetonBild, Erkrath)

Bild aus einer Fallstudie für das „Museum of Moving Images (MOMi) in London, ausgezeichnet mit dem zweiten Preis des britischen Wettbewerbs innerhalb des 2. Concrete Design Competition 2006/2007; (BetonBild, Erkrath)

Bild aus der Arbeit „Design for a concrete skyscraper“ von Anna Schepper, Architectural Association, London –Lobend erwähnt unter den britischen Arbeiten des 2. Concrete Design Competition 2006/2007; (BetonBild, Erkrath)

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