15.06.2015

Concrete Design Competition 2014/15 entschieden

Der diesjährige Concrete Design Competition ist entschieden. 135 Studierende von 33 deutschen Hochschulen reichten ihre Arbeiten zum Thema „Structure“ ein. „Damit waren so viele Hochschulen wie noch nie am Wettbewerb beteiligt. Und erneut waren die Bandbreite und auch die Qualität der Projekte sehr groß.“, so Torsten Förster vom InformationsZentrum Beton, welches den Wettbewerb in Deutschland auslobt. Die interdisziplinär besetzte Jury mit Prof. Volker Albus (Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe), Prof. Matthias Graf von Ballestrem (Technische Universität Berlin), Christiane Bohlmann (HeidelbergCement), Prof. Bettina Götz (Universität der Künste Berlin), Prof. Dr. Alexander Gutzmer (Magazin Baumeister), Jun.-Prof. Dr. Christian Kohlmeyer (Technische Universität Kaiserslautern) kürte drei Gewinner-Teams, die zu einer gemeinsamen Reise zur Internationalen Architekturbiennale 2016 in Venedig eingeladen werden:

Ursula Hardt und Ines Czarnecki von der Fachhochschule Münster erhielten einen der Preise für ihr Projekt „Inopinata“, welches mit einem variantenreich einsetzbaren Fügungsprinzip durch die Schichtung von vorgefertigten Stäben aus Textilbeton eine spannende räumliche Struktur schafft. Valentina Balitskaya von der Fachhochschule Düsseldorf war mit ihrem Entwurf für eine künstliche Insel auf Basis einer Beton-Gitter-Struktur als begehbare Meereslandschaft erfolgreich. An der Hochschule Ostwestfalen-Lippe entwickelte Jens Renneke ein textiles Schalungssystem für dreidimensionale Betonknotenpunkte, das das Potential einer materialeffizienten und zukunftsfähigen neuen Lösung für die Herstellung freigeformter Betonbauteile besitzt.

Drei weitere Teams wurden durch die Jury mit Anerkennungen bedacht: Katharina Laekamp, Sofia Ceylan und Leonie Otten von der Technischen Universität Berlin für ihr Projekt „Gedächtnis der Arktis“, Swaantje Olescher von der Hochschule Ostwestfalen-Lippe für den Entwurf eines Stuhls mit einer Sitzschale aus einem neuartigen, betonähnlichen Sandwichmaterial sowie Gizem Yazar und Felix Thoms von der Technischen Universität Berlin für ihre Arbeit „Inner Sport“ - eine als urbane Sportlandschaft konzipierte Raumstruktur mit spannungsreichen wechselseitigen Bezügen und Lichtstimmungen. Die drei Anerkennungen sind jeweils mit einem Preisgeld in Höhe von 700 Euro verbunden.

Zusätzlich vergab die Jury noch 8 Büchergutscheine an Studierende folgender Hochschulen: Hochschule für Gestaltung Offenbach, Fachhochschule Münster, Technische Universität München, Technische Universität Berlin, Universität Stuttgart, Technische Universität Darmstadt, Fachhochschule Düsseldorf und Bergische Universität Wuppertal.

Der Wettbewerb wird für das kommende Studienjahr erneut ausgelobt. Dabei geht es dann um das Thema „Metamorphosis“. „Nachdem sich der Wettbewerb 2014/15 mit Strukturen im Sinne von Räumen und Tragwerken, aber auch Mikrostrukturen oder Oberflächen von Beton beschäftigt hat, geht es beim Thema „Metamorphosis“ um die sich wandelnden Materialeigenschaften von Beton und seine Anwendung in neuen oder bestehenden Strukturen“, so Förster vom InformationsZentrum Beton.

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