30.09.2008

Internationaler Workshop zum Bauen mit Beton 

Abschluss des 3. Concrete Design Competition 2007/2008

Fast 40 Studierende aus ganz Europa trafen sich im belgischen Antwerpen im Spätsommer zur Concrete Design Masterclass. Qualifiziert dazu hatten sie sich durch die erfolgreiche Teilnahme an den jeweiligen nationalen Wettbewerbsrunden des 3. Concrete Design Competition 2007/2008. Ausgelobt wird dieser Wettbewerb für Studierende der Architektur und verwandter Disziplinen alle zwei Jahre durch die europäische Zement- und Betonindustrie. Aus Deutschland nahmen vier Teams teil: Benedikt Krienen und Gereon Töpper sowie Juliane Greb und Yü Chen (alle RWTH Aachen), Barbara Graßl, (TU München) sowie Felix Wurst (Leibniz Universität Hannover) hatten Arbeiten eingereicht, die die deutsche Jury unter Vorsitz von Hilde Léon (Léon Wohlhage Wernik Architekten, Berlin) überzeugten.

Geleitet wurde der einwöchige Workshop von dem spanischen Architekten Juan Herreros (Abalos & Herreros, Madrid). Ihm ging es, neben der Entwicklung von neuen, hybriden Materialkombinationen, ganz besonders darum, den Studierenden haptische Erfahrungen mit dem Material Beton zu vermitteln. Entsprechend wurden alle Entwurfsideen in reale Objekte und Probestücke umgesetzt. So wurde in Antwerpen also gemixt, gerührt, geschüttet, ausgeschalt und nachbearbeitet. Wachs, Glas, Magneten oder gar Shampoo spielten zentrale Rollen in den Projekten. Die Thematik des Hybriden erforderte, dass die Studierenden weit über den bekannten Kontext des Betons hinaus denken mussten. Das freie Experimentieren und Austesten der unbegrenzten Möglichkeiten wurde von einem dicht gedrängten Programm begleitet. Exkursionen, Vorträge und Gastkritiken internationaler Architekten und Betonexperten ergänzten die Workshop-Arbeit. „Wir haben uns von dem Workshop vor allem einen intensiven internationalen Austausch zwischen den Teilnehmern versprochen. Gerade Kommunikation und die Fähigkeit über kulturelle und sprachliche Barrieren hinweg in kurzer Zeit gemeinsam an einem Projekt zu arbeiten, sind heute wichtige Qualifikationen für Architekten“, so Torsten Förster, der für die deutschen Auslober das Verfahren betreut. „Daher wurden am Anfang Teams gebildet, die jeweils eigene Aufgaben bearbeiten mussten.“ Neben Juan Herreros, der als Kurator des gesamten Verfahrens die Federführung hat und Siebe Bakker (bureaubakker, Delft) standen den teilnehmenden Studierenden internationale Betonexperten, Ingenieure und Architekturkritiker zur Seite.

Downloadmöglichkeiten für die Medien:

Masterclass.doc - DOC-Datei mit 542 KB
Masterclass.pdf - PDF-Datei mit 126 KB
Juan Herreros - JPG-Datei mit 716 KB
Masterclass mit Juan Herreros - JPG-Datei mit 1.699 KB
Skizze - JPG-Datei mit 475 KB 

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