Concrete Design Competition 2018/19: PLASTICITY

Thema

PLASTICITY – abgeleitet vom griechischen ‚plastikos‘ [= formend] – ist das zentrale Charakteristikum von Beton. Plastizität beschreibt die Formbarkeit eines Materials, seine Fähigkeit, unter äußeren Einflüssen eine bleibende Gestalt anzunehmen. Beton ist in frischem Zustand plastisch, in der durch moderne Zusatzmittel wie ‚Superplasticizer‘ steuerbaren Phase von der Herstellung bis zum Beginn der Erstarrung. Dies ermöglicht die Realisierung komplexer Formen und Oberflächen und bildet die Grundlage der vielseitigen und effizienten Anwendbarkeit von Beton beim Bauen und Gestalten. Allgemeiner gefasst bedeutet PLASTICITY die Fähigkeit zur Veränderung und Anpassung an äußere Bedingungen, zur Umformbarkeit und Variation individueller Eigenschaften.

Ein weiterer Aspekt des Wettbewerbsthemas ist die Plastizität von Gebäuden oder Objekten im Sinne von räumlicher Körperlichkeit. Besonders der monolithische, in seiner Masse spürbare ‚Beton Brut‘ lebt von einer starken physischen Präsenz und Ausdruckskraft. Mit seiner Formensprache im Zusammenspiel mit lebendigen Oberflächenstrukturen, Licht und Schatten wird er wie kaum ein anderer Werkstoff als plastisch wahrgenommen. Dabei besteht ein klarer Zusammenhang: Je deutlicher ein Gebäude oder Objekt die ursprüngliche Plastizität des Materials erkennen lässt, umso stärker gewinnt es an Plastizität in Form und Ausdruck. Nicht zuletzt meint ‚plastisch‘ eine besonders greifbare, anschauliche Darstellung oder Gestaltung.

Diese verschiedenen Bedeutungsebenen von PLASTICITY sind Thema des Concrete Design Competition im Studienjahr 2018/19. Gesucht sind studentische Projekte, die die Plastizität von Beton als zentrale Material- und Gestaltqualität in den Fokus stellen. Es geht darum, die plastischen Eigenschaften des Werkstoffs und seine Anwendungsmöglichkeiten zu untersuchen und in überzeugenden Entwurfskonzepten zu nutzen.

Dabei gibt der Wettbewerb keinen spezifischen Entwurfsgegenstand vor – die Teilnehmer können selbst einen Kontext für die Entwurfsbearbeitung wählen, der den eigenen Intentionen und Zielen entspricht und der überzeugenden Präsentation ihrer Ideen und Lösungen dient. Beiträge können von Objekten, Bauteilen und Gebäudeentwürfen aller Art bis hin zu stadt- und landschaftsplanerischen Projekten reichen.

Für die Bewertung der Arbeiten sind die überzeugende Umsetzung des selbst gewählten Ansatzes und dessen Kreativität und Innovation entscheidend. Darüber hinaus ist darzustellen, welchen Beitrag das Material Beton zur Entwicklung bzw. Umsetzung der Entwurfsidee leistet. Die eingereichten Arbeiten werden von einer unabhängigen, interdisziplinär besetzten Jury beurteilt, insbesondere nach den Kriterien

- überzeugende Umsetzung des Themas
- konzeptioneller Ansatz
- Kreativität und Innovation
- Materialgerechtigkeit

Download der Auslobungsunterlagen

Zum Wettbewerb 2017/18

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